Rotebete mal anders!

Zugegeben besonders hübsch sind sie nicht, diese roten Rüben. Aber ich finde sie super lecker. Bisher habe ich sie immer herzhaft zubereitet, als Suppe, Gemüse oder im Salat. Aber es geht auch anders! Die tolle Knolle schmeckt köstlich im Schokoladenkuchen, und sorgt dafür daß der dunkle Gugl so richtig saftig bleibt!

Fotos von la papetina

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Schokoladengugl

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Rote Bete sind  etwas unpraktisch in der Verarbeitung, denn sie haben die Eigenschaft mit ihrem Saft alles rot zu färben. Deshalb sollte man bei der Zubereitung der Knollen am besten Einmalhandschuhe tragen und keine Gegenstände aus Holz- oder Kunststoff verwenden. Als Schneideunterlage eignen sich Materialien aus Glas oder Porzellan.

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Ranunkel Frühlingsbote

Foto von la papetina

Auf dem Gemüsemarkt ist die Rotebete ganzjährig zu finden, entweder frisch oder vorgegart und vakuumverpackt. Dabei sind die kleinen Knollen am geschmackvollsten. Beim Kauf darauf achten, dass die Rüben frisch und knackig sind. Bei Zimmertemperatur werden sie schnell welk, deshalb am besten im Kühlschrank aufbewahren, dort ist die frische Ware mehrere Tage haltbar.

Das Rezept dafür ist aus der Lecker und absolut empfehlenswert:

Zutaten:
375 g vorgegarte Rote Bete (im Frischepack)
300 ml Sonnenblumenöl
5 Eier (Größe M)
275 g Mehl
3 gestr. TL Backpulver
110 g Kakaopulver
375 g Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
Puderzucker und Kakaopulver zum Bestäuben
Fett und Mehl für die Form

Rote Bete und Öl mit dem Pürierstab fein pürieren. Eier nach und nach zugeben. Mehl, Backpulver, Kakao, Zucker, Vanillin-Zucker mischen. Gemüsepüree zugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Napfkuchenform (2,5 Liter Inhalt) fetten und mit Mehl ausstäuben. Kuchen einfüllen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) ca. 45 Minuten backen. 10 Minuten in der Form ruhen lassen. Auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Mit Puderzucker oder Kakaopulver bestäuben.

Rotebetegugl mit Schokolade

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Besonders lecker schmeckt auch ein Schokoladenguß!

Und für alle Rotebete-Skeptiker: Man schmeckt die rote Knolle echt nicht raus!

Von Aprikosen und der Leichtigkeit des Seins …

Im Süden der Toskana riecht es nach Sonne, Sommer und ein bisschen nach Mare. Die Nächte sind lau, nachts funkeln die Sterne am Himmel und die Grillen zirpen. Die sanften Hügel und Hänge speichern tagsüber die Wärme und geben sie nach Sonnenuntergang wieder frei. Ich liebe dieses Klima.

Toskan

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Wir sitzen auf der Terrasse unseres Ferienhäuschens. Den Bauch voll mit leckerer Trüffelpasta und Aprikosentarte lauschen wir der friedlichen Abendstimmung. Z.R. fragt mich. „Sag mal, mit was oder wem würdest Du eigentlich tauschen, wenn Du könntest?“ Ich überlege, gute Frage! „Vielleicht mit dem kleinen Aprikosenbäumchen auf einem Hügel dort drüben. Ja, das wär schön! Tagsüber würde ich mir die Sonne aufs Geäst scheinen lassen und jeden Abend gibts ein gigantischer Sonnenuntergang. Und zum Leben würde mir Wasser, Licht und Wärme reichen.“

Z.R. sieht mich entsetzt an. „Also das wäre mir aber ein bisschen zu wenig! Da wäre ich lieber das Trüffelschwein eines italienischen Großgrundbesitzers. Quer durch die toskanischen Wälder auf Trüffeljagt gehen, wäre schon eher meins. Die Guten kommen dann ins Töpfchen und die schlechten ins Kröpfchen, lecker!“ Es freut mich, dass Z.R. was Trüffel betrifft, endlich auf den Geschmack gekommen ist..

Aprikosen

Foto von la paptina

Die Erntezeit von Aprikosen auch Marille genannt, beginnt relativ früh. Einheimische Aprikosen gibt es von Mitte Juli bis Ende August. In der südlichen Mittelmeerregion werden die ersten Früchte bereits ab Ende Mai geerntet, die Hauptsaison endet schließlich im September. Die süßen Früchte reifen nicht nach, d. h. sie müssen reif geerntet werden und während dieser Zeit so viel wie möglich Sonne tanken.

Fisch gebacken, süß und lecker

Je reifer sie sind, desto besser schmecken sie natürlich. Richtig reif sind Aprikosen, wenn sich ihre Bäckchen orangerot färben. Die Bauern nutzen zur genauen Bestimmung des Reifegrades einen sogenannten Colorimeter, mit dessen Hilfe die einzelnen Farbabstufungen exakt bestimmt werden können

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Ihren Ursprung haben die Aprikosen wahrscheinlich in Nordchina, wo sie bereits vor 4000 Jahren kultiviert wurden. Durch chinesische Händler gelangten sie anschließend nach Armenien und Persien. Alexander der Große brachte die süße Frucht um 334 v. Chr. schließlich nach Europa.

Aber in der Toskana gibt es nicht nur Aprikosen, sondern auch Mandel-, Pfirsich- und Olivenbäume. Alles wächst und gedeiht hier scheinbar ohne großes Zutun. Die Märkte strotzen nur so vor reifem Gemüse und Obst – herrlich!

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Und wenn Ihr jetzt auch ein wenig Lust auf toskanisches Flair bekommen habt –  hier ist das Rezept der Aprikosentarte. Ganz einfach zum nachbacken.

Zutaten: 125 g Mehl, 1 Prise Salz, 75 g Zucker, 1 Eigelb, 100 gButter, 450 g Aprikose(n)

Zubereitung: Aus Mehl, Salz, 50 g Zucker, dem Eigelb und 70 g Butter einen Mürbeteig bereiten und mindestens 1 h kalt stellen. Die Aprikosen waschen, entsteinen und in Spalten schneiden. Teig auf die Größe der Form ausrollen, Aprikosenspalten rosettenförmig darauf verteilen und leicht andrücken. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C etwa 30 – 35 Minuten knusprig backen. Wenn man den Kuchen noch leicht warm als Dessert servieren möchte, schmeckt etwas Vanilleeis sehr gut dazu. Als Kuchen zum Kaffee schmeckt er am beste mit einem Klecks Sahne.

Variation: Wer mag kann über die Aprikosen noch gehackte Mandeln geben, oder Streusel. Das schmeckt vorallem dann gut, wenn die Aprikosen noch ein wenig sauer sind.

Tischdekoration – Namensschild

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Und zum Schluss noch eine Deko-Idee: Aprikosen als Tischkärtchen, das macht sich prima bei einer Gartenparty oder einem kleine Familienfest. Schmale Papierstreifen zuschneiden entweder mit Namen bedrucken oder von Hand beschriften. Beide Enden der Streifen um einen Zahnstocher drehen, damit sie sich schön einrollen. Dann ein Ende mit etwas Kleber am Zahnstocher fixieren und in die Aprikose stecken. Fertig ist ein Aprikosen-Tischkärtchen.

Prädikat: aprikosig

Sonntagssüß: Zitronen-Kokos-Kuchen

Dicke Regentropfen plätschern gegen das Küchenfenster und das seit gestern! Z.R. besteht darauf die Heizung einzuschalten. Ich protestiere schließlich ist es Mitte April!!! Mein Vorschlag: Ich dreh die Backröhre auf, dann wird auch kuschelig warm, zumindest in der Küche. Z.R. freut sich. Entstanden ist ein süßer Sonntagsgruß aus Kokos und Zitrone – jetzt noch ein Kaffeekränzchen mit Freunden, ein heißer Latte macchiato, warme Wollsocken, Rose and Me – Bonfires und der Sonntag ist gerettet!

Kokos-Zitronenkuchen

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Kokos-Zitronen-Kuchen

Zutaten:

250 gr. Butter,
250 gr. Zucker,
200 gr. Mehl
100 gr. Kokosraspeln
1 Pack. Backpulver
Vanillezucker
Abrieb einer Zitrone
Saft von zwei Zitronen
6 Eier 150 gr. Puderzucker.

Die Eier schaumig schlagen mit der zimmerwarmen Butter, dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Saft einer Zitrone verrühren, das Mehl und die Kokosraspeln, mit dem Backpulver mischen unter die Ei-Butter-Zucker-Mischung geben. Die Kuchenmasse auf einem gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Backblech bei 150 – 175 Grad Ober-Unterhitze ca. 25 – 30 Minuten backen.

Der Kuchen darf nicht braun werden, sonst ist er hinterher zu trocken. Mit einem Holzstäbchen die Garprobe machen.
Den Kuchen auskühlen lassen. Den Saft der zweiten Zitrone mit dem Puderzucker zur Glasur anrühren und den Kuchen damit bestreichen, Kokosraspeln darüber streuen, fertig  :-)

Prädikat: SontagsSüß!